Home 9 Logistikmeister 9 Prüfungsordnung Logistikmeister

Logistikmeister Verordnung – Prüfungsordnung

Logistikmeister Verordnung  Prüfungsordnung

Lesedauer: ca. 5 Min. | Letzte Aktualisierung: 14.12.2021

Verordnung – Prüfungsordnung Logistikmeister

In Kürze: Wichtige Inhalte für die mündliche Prüfung

  • Anforderung: Prüfling soll nachweisen, dass er für eine gegebene Situation eine Lösung erarbeiten & präsentieren kann (§ 1 Absatz 2)
  • Dauer Vorbereitungszeit: 30 Min. (findest du in § 3 Absatz 6)
  • Dauer mündliche Prüfung insgesamt: höchstens 45 Min., davon höchstens 15 Min. Präsentation (findest du in § 3 Absatz 6)
  • Themenbereiche: alle Themen sind möglich, Schwerpunkt soll auf Führung und Personal sowie Organisation liegen, auch Fragen aus dem fachlichen Bereich werden gestellt
  • Die mündliche Prüfung darf zweimal wiederholt werden (§ 8 Absatz 1)

Die Prüfungsordnung / Verordnung liest sich sehr umständlich. Falls du trotzdem selbst nachlesen möchtest, findest du hier die wichtigsten Inhalte bezogen auf die Präsentation und das Fachgespräch für den Logistikmeister.

Wichtige Inhalte der Prüfungsordnung (Verordnung) für die mündliche Prüfung

§ 1 Ziel der Prüfung und Bezeichnung des Abschlusses

(2) Ziel der Prüfung ist der Nachweis der Qualifikation zum Geprüften Logistikmeister/zur Geprüften Logistikmeisterin und damit die Befähigung:

  1. in Betrieben unterschiedlicher Größe und Branchenzugehörigkeit in unterschiedlichen logistischen Bereichen und Tätigkeitsfeldern Sach-, Organisations- und Führungsaufgaben wahrzunehmen und
  2. sich auf Änderungen von Methoden und Systemen in der Logistik, auf neue Formen der Arbeitsorganisation sowie auf neue Anforderungen der Organisationsentwicklung, der Personalführung und der Personalentwicklung einzustellen sowie den organisatorisch-technischen Wandel im Betrieb mitzugestalten.

§ 3 Handlungsspezifische Qualifikationen

(16) Im Fachgespräch soll die zu prüfende Person Lösungsansätze für die Situationsaufgabe präsentieren und begründen und deren Grundlagen mit dem Prüfungsausschuss erörtern. Dabei soll auch die Fähigkeit nachgewiesen werden, berufliche Aufgabenstellungen und Sachverhalte zu analysieren und zu strukturieren. Die Präsentation soll möglichst unter Nutzung von Präsentationstechniken erfolgen. Der zu prüfenden Personen sind 30 Minuten zur Bearbeitung der Situationsaufgabe und zur Vorbereitung der Präsentation einzuräumen. Das Fachgespräch soll für die zu prüfende Person höchstens 45 Minuten dauern, von denen höchstens 15 Minuten auf die Präsentation entfallen.

§ 8 Bewerten der Prüfungsteile und Bestehen der Prüfung

(1) Die Prüfung ist bestanden, wenn ohne Rundung in den folgenden Prüfungsleistungen jeweils mindestens 50 Punkte erreicht worden sind:

  1. in jedem Prüfungsbereich des Prüfungsteils „Grundlegende Qualifikationen
  2. im Prüfungsteil „Handlungsspezifische Qualifikationen“
  1. a) in jeder der beiden schriftlichen Situationsaufgaben und
  2. b) im Fachgespräch.

(2) Ist die Prüfung bestanden, so werden die folgenden Bewertungen jeweils kaufmännisch auf eine ganze Zahl gerundet:

  1. die Bewertung für den Prüfungsteil „Grundlegende Qualifikationen“,
  2. die Bewertung für den Prüfungsteil „Handlungsspezifische Qualifikationen“,
  3. die Bewertung der Situationsaufgabe, in der eine mündliche Ergänzungsprüfung durchgeführt wurde.

(3) Der Bewertung für den Prüfungsteil „Grundlegende Qualifikationen“, den Bewertungen für die beiden Situationsaufgaben und der Bewertung des Fachgesprächs ist nach Anlage 1 die jeweilige Note als Dezimalzahl zuzuordnen.

(4) Für die Bildung einer Gesamtnote ist als Gesamtpunktzahl das gewichtete arithmetische Mittel zu berechnen. Dabei werden die Bewertungen wie folgt gewichtet:

  1. die Bewertung für den Prüfungsteil „Grundlegende Qualifikationen“ mit 25 Prozent,
  2. die Bewertung für den Prüfungsteil „Handlungsspezifische Qualifikationen“ mit 75 Prozent.

Die Gesamtpunktzahl ist kaufmännisch auf eine ganze Zahl zu runden. Der gerundeten Gesamtpunktzahl ist nach Anlage 1 eine Note als Dezimalzahl und die Note in Worten zuzuordnen. Die zugeordnete Note ist die Gesamtnote. 

§ 8 Wiederholung der Prüfung

(1) Eine Teilprüfung, die nicht bestanden ist, kann zweimal wiederholt werden. Einzelne Prüfungsteile können vor Abschluss des jeweiligen Prüfungsverfahrens wiederholt werden.

(2) Mit dem Antrag auf Wiederholung der Prüfung wird der Prüfungsteilnehmer oder die Prüfungsteilnehmerin von einzelnen Prüfungsleistungen befreit, wenn die darin in einer vorangegangenen Prüfung erbrachten Leistungen mindestens ausreichend sind und der Prüfungsteilnehmer oder die Prüfungsteilnehmerin sich innerhalb von zwei Jahren, gerechnet vom Tage der Beendigung der nicht bestandenen Prüfung an, zur Wiederholungsprüfung angemeldet hat. Bestandene Prüfungsleistungen können auf Antrag einmal wiederholt werden. In diesem Fall gilt das Ergebnis der letzten Prüfung.

Diese Seite mit Anderen teilen

Diese Themen könnten dich auch interessieren

(einfach auf den Button klicken)

Hier kommst Du zu unseren kostenlosen Übungsaufgaben zur Vorbereitung auf die mündliche Prüfung

Hier geht es zu unserer Video-Playlist  für den Logistikmeister

Bücher und Seminare zur Vorbereitung auf Präsentation & Fachgespräch findest du hier in unserem Shop

Fragen zum Thema stellen und Kommentare lesen

Hier kannst Du Fragen zum Thema stellen oder deine Meinung zu diesem Inhalt posten. Vielen Dank für deinen Beitrag.

2 Kommentare

  1. Lieben Dank!

  2. Herzlichen Dank für den informativen Post! Sehr cooler Tipp.

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.